TERMINE

Disclaimer: Die Terminrubrik ist eine Plattform für kreisweite Aktionen und Veranstaltungen zu den Themenbereichen Rassismus und Rechtsextremismus und ihren Facetten. Die Fachstelle NRWeltoffen stellt die Termine ein, ist jedoch nicht gleichzusetzen als Veranstalterin. Gern können wir auch zugesendete Termine einstellen unter post@gegenrechts.info

Oktober 2025

Begegnungsräume

Afghanistans Kunst und Kultur am Beispiel des Handels mit Lapislazuli über die Seidenstraße

 

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Sonntag, 5. Oktober 2025, 19.00 bis 20.30 Uhr Haus der Begegnung, Landsberger Str. 2, 32049 Herford

Laila Sahrai ist eine in Deutschland aufgewachsene Künstlerin mit afghanischen Wurzeln. In ihrem Vortrag über die Kunst und Kultur Afghanistans zeigt sie am Beispiel des Handels mit Lapislazuli über die Seidenstraße die Handelsbeziehungen Afghanistans mit anderen Kulturen von der Antike bis zum späten Mittelalter auf.

Laila Sahrai hat einige Kunstwerke unter Verwendung natürlichen Ultramarins (eines aus Lapislazuli gewonnenen Farbpigments) geschaffen und so eine ästhetische Brücke zwischen den Kulturen geschlagen.

Kontakt:
Haus der Begegnung
Projektleitung Petra Feldmann
mobil: 0173-66 85 487
E-Mail: petra.feldmann@
kirchenkreis-herford.de

Kosten: Eintritt frei

Interkulturelle Wochen im Kreis Herford

Filmvorführung: Das leere Grab

Datum: 06.10. | 18:30-20:30 Uhr
Ort: Herford: Städtisches Museum, Daniel - Pöppelmann - Haus, Deichtorwall 2
Veranstaltende: Fachstelle NRWeltoffen, Kommunalarchiv Herford, Städtisches Museum Herford, Gedenkstätte Zellentrakt/Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Der Eintritt ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Kreis Herford vom 13.9. bis zum 24.10.2025 laden die Fachstelle NRWeltoffen, das Kommunalarchiv, das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. und das Städtische Museum zur Vorführung des Dokumentarfilms "Das leere Grab" ein.

Der Dokumentarfilm zeigt die Suche nach den Spuren deutscher Kolonialherrschaft in Tansania – und den Kampf der Hinterbliebenen fürAufarbeitung und Erinnerung.

Bis heute lagern zehntausende menschliche Gebeine aus ehemaligen Kolonien in deutschen Museen. Bis heute ist unklar, wie sie identifiziert und zurückgeführt werden können. „Das leere Grab“ folgt zwei Familien auf ihrer mühsamen Suche nach ihren Vorfahren. In ihrem Film erzählt das deutsch-tansanische Regieduo Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay von den Spuren und Traumata, die die einstige deutsche Kolonialherrschaft in tansanischen Familien und Communities bis heute hinterlassen hat – und von der Stärke und Selbstermächtigung der Hinterbliebenen, die sich hartnäckig für eine vollständige Aufklärung einsetzen.


Die Geschichte des Antisemitismus

Ein siebenteiliger Kurs mit Michael Girke

Die Volkshochschule Herford, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Herford und die Ev. Erwachsenenbildung laden ab September 2025 zu einem siebenteiligen Kurs ein. Er wird sich mit der langen Geschichte des Antisemitismus beschäftigen.

Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Hier ist ein Link zu einer ausführlichen Darstellung der einzelnen Termine:

Link: Die Geschichte des Antisemitismus

QR-Code:

Der Publizist Michael Girke rekonstruiert an sieben Abenden die lange Geschichte des Antisemitismus. Die Veranstaltungsreihe schlägt einen weiten Bogen von der frühen jüdischen Geschichte bis zu den verschiedenen Arten des Antisemitismus in der Gegenwart. Die Kurse finden in der Herforder Synagoge, der Herforder Münsterkirche und in den Räumen der Volkshochschule und des Ev. Kreiskirchenamts Herford statt. Die Veranstaltungen bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Michael Girke ist Publizist und Musiker und lebt in Herford. Er arbeitet unter anderem für die Gedenkstätte Zellentrakt und veranstaltete mehrfach Gesprächsabende zu Themen aus Kultur und Politik in der Herforder Synagoge und anderen Kultureinrichtungen.

 

Teil 3: Im alten Rom

Die Geschichte des Christentums ist nicht zu trennen von derjenigen des Römischen Reiches. Unter Kaiser Konstantin, im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, wird das Christentum dessen Staatsreligion, der Glaube also Institution.

Was bedeutet das für den Umgang mit dem Judentum, von dem sich die Wege ja langsam aber stetig getrennt haben? Was sagen zentrale christliche Autoren wie Matthäus, Paulus oder Augustinus zum Umgang der eigentlich doch verwandten Glaubensrichtungen?

Montag, 13. Oktober 2025 19.00 Uhr Volkshochschule im Kreis Herford, Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford

Kontakt:
Frank Meier-Barthel
Tel.: 0174/9379572
E-Mail: frank.meier-barthel@kirchenkreis-herford.de

Kosten: Eintritt frei

Vortrag

Arisierung – Wiedergutmachung – Verdrängung

 

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Donnerstag, 30. Oktober 2025, 19.00 Uhr Kulturfabrik Vlotho, Lange Str. 53, 32602 Vlotho

Thomas Gräfe, Regionalhistoriker mit einem Schwerpunkt auf Enteignungen jüdischen Besitzes im Dritten Reich, hält an diesem Abend zwei Vorträge, die aufeinander aufbauen.

In einem ersten Teil geht um den Umgang mit enteignetem Besitz von Juden und Jüdinnen in Bad Oeynhausen und Vlotho. Gräfe stellt die Enteignungen und ihre Vor- und Nachgeschichte beispielhaft und präzise recherchiert dar.

Ein zweiter Teil legt den Schwerpunkt auf den Ankauf einer Villa in Vlotho, heute Moltkestraße 2. Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde kaufte diese im Dritten Reich von der jüdischen Familie Grundmann. Heute ist das Gebäude ein evangelisches Gemeindehaus. Gräfe hat die Details des Ankaufs recherchiert.

An beide Vorträge schließt sich jeweils eine Diskussion, moderiert von Frank MeierBarthel, an.

Eine Kooperationsveranstaltung der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreisverband und der Kulturfabrik Vlotho

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Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V.
Projekt NRWeltoffen
Kreishausstr. 6
32051 Herford
05221.275725-4/-5
post@gegenrechts.info

Erhan Kara
Bildungsreferent
05221.275725-4

Ann-Christin Kleinert
Bildungsreferentin
05221.275725-5