Disclaimer: Die Terminrubrik ist eine Plattform für kreisweite Aktionen und Veranstaltungen zu den Themenbereichen Rassismus und Rechtsextremismus und ihren Facetten. Die Fachstelle NRWeltoffen stellt die Termine ein, ist jedoch nicht gleichzusetzen als Veranstalterin. Gern können wir auch zugesendete Termine einstellen unter post@gegenrechts.info

04.02.2024

Rundgang

zu "NS-Täterorten" in Bünde

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr in Bünde

Es war das „Geständnis“ einer Zeitzeugin das die Grundlage für diesen von Stadtführer und „Jabbelpott“ Jörg Militzer konzipierten Rundgang bildete. Als 14jähriges „BDM-Mädel“ hatte die betagte Bünderin in der Zeit des Nationalsozialismus ihrer eigenen Mutter mit einer Anzeige gedroht. Das vermeintliche „Vergehen“ der Mutter bestand dabei einzig aus dem (damals verbotenen) Grüßen der Nachbarin jüdischen Glaubens. Militzer drängte sich dabei die Frage auf, wie konnte es soweit kommen, dass selbst Kinder bereit waren ihre eigenen Eltern der Justiz zu übergeben.

Entstanden ist daraus ein Konzept das sich wahrscheinlich auf jede Stadt im damaligen deutschen Reich herunterbrechen ließe. Die aufgespürten „Täterorte“ finden sich überall, denn dabei handelt es sich nicht etwa um die Stätten spektakulärer körperlicher Gewalt, sondern um jene eher stillen Örtlichkeiten, die der ideologischen Täterschaft dienten. Schließlich verstand es das NS-Regime in nahezu jedem Bereich des öffentlichen Lebens auf die Menschen Einfluss zu nehmen, was sich gerade bei den Jüngeren dann unweigerlich auch im privaten Umfeld fortsetzte.

Traditionell rund um den 30. Januar, dem Tag der sogenannten „Machtergreifung“ durch die Ernennung Adolf Hiltlers zum Reichskanzler, aber aktuell mehr noch vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen, von Militzer angeboten, zeigt dieser kommentierte Spaziergang die Strukturen auf, die die Geschehnisse der Nationalsozialistischen Diktatur erst ermöglichten und auch nun wieder weltweit in ähnlichen Systemen zu beobachten sind.

Sowohl in Bünde (um 11:00 Uhr) als auch in Herford (um 15:00 Uhr) lädt Militzer am Sonntag, dem 4. Februar zu den jeweils lokalen „Täterorten“ ein. Zwingend erforderliche Reservierungen dafür werden ab sofort unter 05223 6530230 oder info@jabbelpott.de entgegengenommen.

Rundgang

zu "NS-Täterorten" in Herford

Sonntag, 4. Februar, 15 Uhr in Herford

Es war das „Geständnis“ einer Zeitzeugin das die Grundlage für diesen von Stadtführer und „Jabbelpott“ Jörg Militzer konzipierten Rundgang bildete. Als 14jähriges „BDM-Mädel“ hatte die betagte Bünderin in der Zeit des Nationalsozialismus ihrer eigenen Mutter mit einer Anzeige gedroht. Das vermeintliche „Vergehen“ der Mutter bestand dabei einzig aus dem (damals verbotenen) Grüßen der Nachbarin jüdischen Glaubens. Militzer drängte sich dabei die Frage auf, wie konnte es soweit kommen, dass selbst Kinder bereit waren ihre eigenen Eltern der Justiz zu übergeben.

Entstanden ist daraus ein Konzept das sich wahrscheinlich auf jede Stadt im damaligen deutschen Reich herunterbrechen ließe. Die aufgespürten „Täterorte“ finden sich überall, denn dabei handelt es sich nicht etwa um die Stätten spektakulärer körperlicher Gewalt, sondern um jene eher stillen Örtlichkeiten, die der ideologischen Täterschaft dienten. Schließlich verstand es das NS-Regime in nahezu jedem Bereich des öffentlichen Lebens auf die Menschen Einfluss zu nehmen, was sich gerade bei den Jüngeren dann unweigerlich auch im privaten Umfeld fortsetzte.

Traditionell rund um den 30. Januar, dem Tag der sogenannten „Machtergreifung“ durch die Ernennung Adolf Hiltlers zum Reichskanzler, aber aktuell mehr noch vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen, von Militzer angeboten, zeigt dieser kommentierte Spaziergang die Strukturen auf, die die Geschehnisse der Nationalsozialistischen Diktatur erst ermöglichten und auch nun wieder weltweit in ähnlichen Systemen zu beobachten sind.

Sowohl in Bünde (um 11:00 Uhr) als auch in Herford (um 15:00 Uhr) lädt Militzer am Sonntag, dem 4. Februar zu den jeweils lokalen „Täterorten“ ein. Zwingend erforderliche Reservierungen dafür werden ab sofort unter 05223 6530230 oder info@jabbelpott.de entgegengenommen.

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