November 2021

Konzert

Cemil Qocgiri Quartett

32584 Löhne, Werretalhalle, Alte Bünder Str. 14, Saal 2

Einlass ist ab 19 Uhr.

Karten gibt es für 15 Euro im Vorverkauf: im Kulturbüro der Stadt Löhne und bei den Buchhandlungen Dehne in der Löhner Innenstadt und in Mennighüffen, und an der Abendkasse.

 

Der Virtuose, Tenburspieler und Sänger Cemil Qocgiri, gibt seit nunmehr 20 Jahren, mit wechselnder musikalischer Begleitung, Konzerte. Mit seinen meisterlich vorgetragenen Eigenkompositionen und Interpretationen traditioneller Stücke ist er vielerorts bekannt geworden und fand viele Freund*innen seiner Musik.

Die musikalischen Wurzeln Qocgiris liegen in der kurdischen, armenischen und türkischen Musikkultur. Einfühlsam werden Klangräume geöffnet, die zwischen Orient und Okzident angesiedelt sind. Sie entführen ihre Zuhörerschaft in Welten, die fremd und zugleich vertraut wirken. Der Genuss, der in der orientalischen Kultur beheimateten Musik, bringt den Zuhörer*innen eine Bereicherung ihrer kulturellen Erfahrung und kann den Horizont weiten.

Die Veranstalter*innen möchten mit dem Konzert dazu beitragen, den interkulturellen Dialog in unserer Region zu fördern.

Veranstalter*innen sind die „Initiative Partnerschaft der Regionen Herford und Kobane/Nordsyrien“,die „Initiative Frieden und Hoffnung für Kurdistan“, der „DGB Kreis Herford“, „Arbeit und Leben, Kreis Herford“, „GEW Herford“, der „Rosa-Luxemburg-Club Herford“ und Fraktionen kommunaler Parlamente im Kreis Herford.

Coronaschutz:

Veranstaltung im Saal 2 3G erforderlich

Vollständig Geimpfte und Genesene werden gebeten, den Nachweis mitzubringen.

Bis zum Sitzplatz ist Pflicht eine Maske zu tragen, am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.

Es werden nichtalkoholische Getränke angeboten.

Initiative Partnerschaft der Regionen Herford und Kobane/Nordsyrien

Stadtrundgang und Gedenken

"Orte jüdischen Lebens" in Bünde mit Jörg Militzer

- Sonntag, 7. November 2021 um 11.00 Uhr -


Stadtrundgang zu "Orten jüdischen Lebens" in Bünde mit Jörg Militzer


Treffpunkt:

Rathaus-Vorplatz
Bahnhofstraße
32257 Bünde


Hinweise:

Männliche Teilnehmende werden gebeten für den Besuch des Friedhofes eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Erbetene Reservierungen unter (05223) 6530230 oder info@jabbelpott.de möglich; Kosten: 8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Schülerinnen, Schüler und Studierende.

Orte jüdischen Lebens

Es war der allererste Rundgang überhaupt, den Stadtführer Jörg Militzer, in Kooperation mit der Volkshochschule im Kreis Herford vor nunmehr 15 Jahren durch Bünde angeboten hat. Seither sind bei dem regelmäßig wiederholten Spaziergang eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse - auch über die Geschehnisse vom 9. November 1938 hinaus - in die Runde eingeflossen und bieten einen recht umfassenden Einblick in die Geschichte der Jüdischen Gemeinde der Zigarrenstadt.

Auch anlässlich der 83. Wiederkehr des Novemberpogroms laden Jörg Militzer und die Volkshochschule erneut zu diesem informativen Stadtrundgang ein, denn die Distanz zu den Geschehnissen wird immer größer und aktuelle politische Tendenzen mahnen vielleicht mehr als je zuvor, die Erinnerung wach zu halten. Doch es gilt sich an mehr als an die zahlenmäßig größte Opfer-Gruppe des nationalsozialistischen Rassenwahns zu erinnern. Es gilt sich auch an Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu erinnern, deren mehr oder minder tiefe Spuren bis heute zu finden sind.

Ob nun Wohn- oder Geschäftshäuser, Fabriken, der Ort an dem einst die Synagoge stand oder schließlich der Friedhof, zahlreiche Stationen liegen auf dem circa zweistündigen Weg. Dabei werden nicht nur die Geschichte der Gebäude sowie die Schicksale der ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger erläutert, ergänzt wird das Programm durch kurze Einblicke in die jüdische Religion und Kultur.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule im Kreis Herford.

www.jabbelpott.de

www.vhsimkreisherford.de

Lesung

Ronya Othmann liest

Gedenken

"Wenn ich tot bin, wird mein Name schweben eine kleine Weile ob der Welt..." (Gertrud Kolmar, aus „Die Sinnende“)

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht erinnern wir an die Dichterin Gertrud Kolmar, ihren Cousin, den Philosophen Walter Benjamin und die Herforder Opfer des Holocaust

am Dienstag, dem 9. November 2021 um 19:00 Uhr in der Synagoge Herford

Komturstr. 21, 32052 Herford

Gedenkworte

Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)

Gisela Küster (Vorsitzende des Kuratoriums)

Renée Claudine Bredt, Helga Kohne und Michael Girke

geben einen Einblick in Leben, Denken, Handeln und das literarische Werk Gertrud Kolmars und Walter Benjamins

Musik: Bettina Lupp, Harfe

Wir bitten um Anmeldung unter: 05221 189257 oder info@zellentrakt.de

unter Einhaltung der dann geltenden Coronabedingungen, zurzeit 3G.

Gedenken

Jahrestag Progromnacht

Auch in diesem Jahr lädt das Maikomitee Bünde am Jahrestag der Pogromnacht am 9. November zum Gedenken an die ermodeten Bünder Jüdinnen und Juden ein.

Wie in jedem Jahr beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr am Mahnmal auf dem jüdischen Friedhof am Marktplatz, Treffpunkt ist ab 16:45 der Marktplatz gegenüber dem Mahnmal.

Aufgrund der anhaltenden Pandemie möchten wir Euch bitten, zusammen mit den Ordner:innen auf ausreichend Abstand zu achten und einen medizineischen Mund-Nasenschutz, am besten FFP2 oder besser, mitzubringen. Ausreichend Platz wird vorhanden sein.

Im Anschluss werden wir zur Gedenktafel an der ehemaligen Synagoge gehen. Wer möchte, bringt bitte einen kleinen Stein zum Gedenken mit.

Erinnern heißt Partei ergreifen, auch dieses Jahr.

 

Netzwerktreffen

#solidaritätimkreisherford

Am 11.11.2021 findet um 19h wieder das Netzwerktreffen der Fachstelle NRWeltoffen für alle gegen Rassismus und Rechtsextremismus Engagierten im Kreis Herford statt.

Auf diesem Treffen wollen wir auf die vergangenen Monate schauen und brauchen Sie und Euch mit Euren Stimmen für ein Stimmungsbild im Kreis:

An welchem Punkt steht das kreisweite Netzwerk und was brauchen die verschiedenen Initiativen und Engagierten? An diesem Abend soll darüber gesprochen werden, was nach mehr als 1,5 Jahren Corona Pandemie beim Engagement gegen Rechts wichtig ist.

Wir wollen über die Aktionswochen in 2022 sprechen, welche im kommenden Jahr bereits im Mai stattfinden sollen.

Start: 19h

Wo? Für die kommende Veranstaltung läuft die Anmeldung über diesen Link:

https://www.gegenrechts.info/anmeldung.html

online auf BBB - Link wird nach Anmeldung versandt

Stadtrundgang und Gedenken

Orte jüdischen Lebens in Herford

Am 14.11.2021 von 12-15 Uhr ,
Start: Neuer Markt, Marktbrunnen

Seit dem 14. Jahrhundert leben Menschen jüdischen Glaubens in Herford. Ihre Geschichte ist immer von
Normalität und Verfolgung geprägt gewesen.
Verfolgung und Vernichtung in der NS-Zeit beendeten diese uralte Tradition. Sie hat nur wenige sichtbare Spuren in Herford hinterlassen. Die unsichtbaren und sichtbaren Spuren jüdischen Lebens in Herford werden auf dem Stadtrundgang aufgesucht und erläutert. In den Stadtrundgang integriert sind Besuche in der heutigen Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof (männliche Teilnehmer bitten wir um eine Kopfbedeckung für den Besuch der Synagoge und des Friedhofs).

Teilnehmer*innen zahlen für die gesamte Führung einen Kostenbeitrag von 7,00 €.

Im Rahmen der Führung wird gegen 12:30 Uhr die Synagoge in der Komturstraße 23, besucht, hierzu laden wir auch interessierte Nichtteilnehmer*innen ein,
dazu zu kommen und nach kurzem Gedenken mehr über die Geschichte des Synagogenstandorts zu
erfahren.

Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Prof. Matitjahu Kellig, ist anwesend und ist
zum Gespräch über die aktuelle Situation der jüdischen Gemeinde bereit.


Coronabedingt ist für diese Führung eine Anmeldung bei der VHS im Kreis Herford erforderlich:

Volkshochschule im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1 | 32052 Herford
05221 | 59 05-0
FAX 05221 | 59 05-36
info@vhsimkreisherford.de

In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern
Forschen Gedenken e.V., der Jüdischen
Kultusgemeinde Herford-Detmold und dem
Verein für Herforder Geschichte e. V.

Vortrag und Diskussion

Die rechtsterroristische „Gruppe Somogyi“ vor Gericht

Die Veranstaltung fällt leider aus!

 

Mitte April startete in Stuttgart der Strafprozess gegen zwölf Männer, darunter auch drei aus Westfalen, die beschuldigt werden, u.a. geplant zu haben, bewaffnete Anschläge auf Moscheen zu verüben und hunderte Muslim*innen zu ermorden. Mit wem haben wir es hier zu tun? Wie verläuft der Strafprozess? War die Gruppe tatsächlich in der Lage und bereit, derartige Anschläge zu verüben? Woran ist sie gescheitert? Und was hat es mit dem in der "Bruderschaft Deutschland" aktiven „Gruppe Somogyi“-Mitglied auf sich, das über ein halbes Jahr das LKA Baden-Württemberg mit Informationen über die "Gruppe Somogyi" belieferte?
Diesen Fragen wollen wir gemeinsam bei der Veranstaltung nachgehen.

Vortrag & Diskussion mit Referent*innen des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland

Dienstag 23. November 2021
19 Uhr
Soziales Zentrum FLAFLA Herford, Diebrocker Str. 2

Es gelten die 2G Regeln!

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