TERMINE
Disclaimer: Die Terminrubrik ist eine Plattform für kreisweite Aktionen und Veranstaltungen zu den Themenbereichen Rassismus und Rechtsextremismus und ihren Facetten. Die Fachstelle NRWeltoffen stellt die Termine ein, ist jedoch nicht gleichzusetzen als Veranstalterin. Gern können wir auch zugesendete Termine einstellen unter post@gegenrechts.info
November 2026
Live-Reportage
Das neue Syrien. Reise durch ein Land im Umbruch
Dienstag, 3.11.2026, 19:00 - 21:30
Werretalhalle Löhne, Saal 2; Alte Bünder Str. 14, 32584 Löhne
Über fünfzig Jahre Diktatur. Vierzehn Jahre Krieg, Zerstörung, Flucht und Angst. Das ist Syrien. Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, Hunderttausende verloren ihr Leben. Und jetzt – ein Neubeginn? Ein freies Syrien?
Lutz Jäkel, Fotojournalist und Autor, kennt Syrien seit über dreißig Jahren, aus der Nähe, aus der Ferne. Er hat in Damaskus gelebt, das Land vielfach bereist, Freundschaften geschlossen, das Syrien der Menschen lieben gelernt, nicht das der Macht. Vierzehn Jahre lang musste er wegen des Krieges fernbleiben. Für ihn schien Syrien verloren, die Revolution von 2011 gescheitert. So dachten viele.
Dann, plötzlich, der Wendepunkt im Dezember 2024. Das Regime stürzt. Und nur wenige Tage später macht sich Lutz Jäkel auf den Weg, kehrt in das geschundene Land zurück, wenige Monate später reist er noch mal hin. Trifft alte Bekannte, langjährige Freunde.
Die Rückkehr nach Syrien ist die persönlichste Reise des Nahost-Kenners. Eine Spurensuche in einem zerrissenen, aber nicht verlorenen Land. So hört Lutz bei seinen Reisen durch das neue Syrien Geschichten von Trauer, Verlust, aber auch von unglaublicher Widerstandsfähigkeit, von Hoffnung und der Schönheit menschlicher Verbundenheit. Er spricht mit Menschen, die geblieben oder zurückgekehrt sind, dokumentiert ihre Geschichten, ihre Zweifel, ihre leise Zuversicht ebenso wie ihre Freude über die neue Freiheit.
Nach dem großen Erfolg mit seiner ersten Live-Reportage über das Syrien vor dem Krieg, ist die neue Live-Reportage von Lutz Jäkel ein journalistisches Protokoll, ein emotionaler Blick auf ein Land im Umbruch, auf Syrien und seine Menschen nach dem Krieg und der Diktatur. Wo das Schweigen nach Jahrzehnten der Angst endet.
DAUER der Live-Reportage: 120 Min. zzgl. Pause
Diese Reportage thematisiert Krieg, Gewalt, Flucht und persönliche Verluste. Schilderungen können emotional belastend sein. Wir empfehlen eine Teilnahme für Interessenten ab 16 Jahren.
www.lutz-jaekel.com/live-reportage-das-neue-syrien
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Migrationsbüro der Stadt Löhne und der Rosa-Luxemburg-Stifung NRW.
Karten erhalten Sie online unter www.reservix.de, an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der vhs Löhne und zugelassenen VVK-Stellen.
Das angegebene Veranstaltungsende ist ein Richtwert. Je nach Veranstaltungsverlauf kann sich die Dauer geringfügig ändern.
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht
Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945
Mittwoch, 04.11.2026, 19:30 Uhr, Elsbach Haus Herford, Goebenstr. 3-7 Herford
Veranstalter*in: Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken
Im Rahmen des Gedenkens an die Reichspogromnacht am 9. November laden wir Sie herzlich zu einer Veranstaltung mit Götz Aly ein.
Der Vortrag mit dem Titel „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ widmet sich der neuen Publikation des Autors. Am 4. November 2026 um 19:30 Uhr stellt Götz Aly sein neuestes Buch im Elsbachhaus (Goebenstraße 3–7, 32052 Herford) vor. Im Anschluss an den Vortrag findet ein moderiertes Gespräch mit dem Autor statt. Die Veranstaltung wird vom Kuratorium Erinnern – Forschen – Gedenken e.V. in Kooperation mit der Erwachsenenbildung im Kirchenkreisverband Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho, der Volkshochschule im Kreis Herford und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. durchgeführt. Der Eintritt ist frei.
Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. In seinem neuen Buch stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen? In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Schon bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg, das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden?
Die Antwort ist vielschichtig. Die NSDAP versprach den Deutschen Aufstieg und Wohlstand. Zugleich hielt sie die Menschen in ständiger Bewegung: keine Atempause, keine Zeit zum Nachdenken. So führte der Weg in den Krieg. Als der Glaube an einen Sieg schwand, wurde aus der „Volksgemeinschaft“ eine „Verbrechensgemeinschaft“. Jeder konnte wissen, welche Schuld die Deutschen auf sich luden. Zugleich wurde die Angst vor dem, was nach einer Niederlage geschehen würde, bewusst geschürt.
Götz Aly schildert in einer fesselnden Erzählung die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten und von denen nicht wenige beängstigend aktuell erscheinen.
Anmeldung unter kontakt@gcjz-herford.de
Kooperationspartner:
VHS im Kreis Herford
Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreisverband Herford/ Lübbecke/ Minden/ Vlotho
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Herford e.V.
Aufbrüche - Dem Faschismus begegnen
Lesung der Herforder AutorInnen-Gruppe
Samstag, 07.11.2026, 19 Uhr
Villa Kunterbunt, Kaiser-Wilhelm-Str. 2 (1. Etage) in Bünde
Aus aktuellem Anlass und in Fortführung des Erinnerns an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 liest die Herforder AutorInnen-Gruppe am Samstag, 7. November, 19 Uhr, in der „Villa Kunterbunt“, Kaiser-Wilhelm-Straße 2 (1. Etage), in Bünde Lyrik und Prosa über das Aufbrechen von Gewohnheiten und den Aufbruch zu einem menschlichen Miteinander, gegen Rassismus, Faschismus, und für ein schönes Leben.
„Es bedarf nicht einmal der Erinnerung und keines Gedenkens an die düsteren Kapitel der deutschen Geschichte“, sagt der Bünder Autor Nicolas Bröggelwirth und meint damit den blauen Elefanten, der mitten in der Republik steht. „Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen und muss eigene Antworten auf den drohenden Faschismus finden, der nicht nur ein Spiegel der Vergangenheit ist, sondern sich in ganz konkreter Form in den letzten Jahren in dieser Demokratie manifestiert.“ Literatur kann auf einen Sinn im Leben zeigen, der nicht dem Modus der Verwertbarkeit und Herrschaft folgt, glaubt die Gruppe und zeigt sich in diesem Punkt geschlossen.
„Insofern geht es besonders um das Eröffnen von lebendigen Prozessen und um das ,ins Leben lauschen’“, so der Philosoph Ralf Burnicki. „Eva von Redecker zufolge sei ein gutes Mittel gegen Faschisierungen die Förderung der Vielfalt der Vorstellungskraft und damit verbunden eine reiche Sprache.“ Bei der Lesung ginge es daher um Erweiterungen der Vorstellungskraft, nicht allein um politisches Mahnen an die Nazi-Verbrechen. „Natürlich haben wir nicht auf alles Antworten, die schon morgen aus dieser Welt eine bessere, tolerantere und lebenswertere machen könnten“, sagt die Romanautorin Kerstin Honerkamp. „Aber wer zu unseren Lesungen kommt, weiß, dass er nicht allein ist. Aus dem gemeinsamen Erleben unserer Texte kann man Hoffnung mitnehmen.“
Und Petra Czernitzki ergänzt: „Vielleicht ist die Literatur ein Mittel, das uns zu uns selbst - in unserer Vielheit – zu helfen vermag.“ Michael Helm sagt: „Neurechte Ideologien erfordern aktuelle widerständige Antworten. Der gegenwärtige Faschismus ist eben nicht der der Vergangenheit.“ Die Mitglieder der Herforder AutorInnen-Gruppe sind einzeln wie auch als Gemeinschaft durch zahlreiche Lesungen über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Michael Helm, Autor von Kurzprosa und Rezitator, begreift in den von ihm gestalteten Lesungen die Stimme als prägendes Element von Literatur.
Kerstin Honerkamp aus Bünde, Autorin von Theaterstücken und Gedichten, setzt sich kompromisslos für das Zwischenmenschliche ein. Den Widrigkeiten des Alltags widersteht stets auf humorvolle und zugleich tiefsinnige Weise die Romanautorin und Lyrikerin Petra Czernitzki, und der Humor kommt auch bei dem Bünder Autor Nicolas Bröggelwirth nicht zu kurz, wenn er mit der ihm eigenen Ausdrucksfähigkeit Nationalismus und Konservatismus aufs Korn und den manchmal erhobenen Zeigefinger nimmt. Eindringlich sind auch die bildhaften Gedichte von Ralf Burnicki, die auf eine offene und pluralistische Gesellschaft abzielen. “
Die Zuhörerschaft erwartet ein vielseitiges Literaturereignis, das zum Nachdenken anregt“, heißt es von den Veranstaltenden, zu denen neben der Gruppe das Jugendzentrum „Villa Kunterbunt“ zählt. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Spende für das Jugendzentrum ist erwünscht.
Orte jüdischen Lebens in Herford
Ein Stadtrundgang
Neuer Markt, 32052 Herford
Seit dem 14. Jahrhundert leben Menschen jüdischen Glaubens in Herford. Ihre Geschichte ist immer von Normalität und Verfolgung geprägt gewesen. Verfolgung und Vernichtung in der NS-Zeit beendeten diese uralte Tradition. Sie hat nur wenige sichtbare Spuren in Herford hinterlassen. Die unsichtbaren und sichtbaren Spuren jüdischen Lebens in Herford werden auf dem Stadtrundgang aufgesucht und erläutert. In den Stadtrundgang integriert sind Besuche in der heutigen Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof (männliche Teilnehmer werden gebeten, für den Besuch der Synagoge und des Friedhofs eine Kopfbedeckung zu tragen).
In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken, der Jüdischen Kultusgemeinde Herford-Detmold und dem Verein für Herforder Geschichte e. V.
Anmeldung bei der VHS im Kreis Herford
Jubiläumsrundgang
zu „Orten jüdischen Lebens“ in Bünde
Sonntag, 8.11.2026, 11 Uhr, Bünde (Startpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben)
Es ist exakt zwanzig Jahre her, dass Kulturvermittler Jörg Militzer in Bünde zum ersten Mal zu einem Rundgang einlud. Was sich in den nachfolgenden zwei Jahrzehnten daraus entwickelte, hätte wohl am allerwenigstens Militzer selbst erwartet. Neben den unterschiedlichsten Themen, diversen Kostümrundgängen und Angeboten in den Nachbargemeinden, hat sich ein ganzes Spektrum an informativen und unterhaltsamen Veranstaltungen daraus ergeben. Doch, so wie schon bei der ersten Runde im November 2006, soll auch beim Jubiläumsrundgang die Geschichte der ehemals jüdischen Mitbürger im Mittelpunkt stehen.
Traditionell einmal im Jahr, rund um den Tag des Gedenkens an die Ausschreitungen während des Pogroms vom 9. und 10. November 1938, bietet der Bünder Stadtführer einen öffentlichen Rundgang zu den Orten jüdischen Lebens an. Während dieses kommentierten Spaziergangs werden Wohn- und Geschäftshäuser, der Ort an dem einst die Synagoge stand und schließlich der Friedhof aufgesucht. Darüber hinaus wird sowohl eine Reihe von Einzelschicksalen nachgezeichnet, als auch ein kleiner Einblick in die jüdische Religion, die Kultur und nicht zuletzt den Humor gegeben.
Dass dabei alljährlich die neuesten Erkenntnisse in das stetig weiterentwickelte Konzept einfließen, versteht sich von selbst. So kann Militzer mittlerweile eine ganze Reihe von seltenen Fotografien präsentieren, von deren Existenz bei der Premiere im Jahre 2006 noch niemand etwas ahnte. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, der möge sich Sonntag, den 8. November 2026 ab 11:00 Uhr freihalten.
Erforderliche Reservierungen werden ab sofort unter 05223 6530230 oder info@jabbelpott.de entgegengenommen.
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Einweihung des Bernd-Rammler-Platzes
Montag, 9.11.2026, 16 Uhr, Kleinbahnhof Enger
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Das Engeraner Manifest e. V. lädt vom 9. bis 14. November zu verschiedenen Veranstaltungen ins Jugendzentrum Kleinbahnhof ein.
Das Engeraner Manifest e. V. feiert sein einjähriges Bestehen als Verein und nimmt das zum Anlass, eine Aktionswoche rund um Demokratie, Erinnerung und Zusammenhalt zu veranstalten. Vom 9. bis zum 14. November gibt es dazu verschiedene Veranstaltungen im Jugendzentrum Kleinbahnhof und die Einweihung des Bernd-Rammler-Platzes. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Los geht es am Montag, 9. November, um 16 Uhr mit der Einweihung des Bernd-Rammler-Platzes. Bernd Rammler hat 2018 gemeinsam mit Jan Brockelt das Engeraner Manifest ins Leben gerufen. Damals ging es vor allem darum, angesichts zunehmender fremdenfeindlicher und antidemokratischer Haltungen ein Zeichen für Solidarität und ein gutes Miteinander zu setzen. Im vergangenen Jahr ist Bernd Rammler verstorben. Mit dem Platz würdigt die Widukindstadt Enger ihn und sein Engagement.
Die Idee für den Platz geht auf einen Antrag des Engeraner Bürgers Michael Kapitzka zurück. Die Stadt Enger und das Engeraner Manifest möchten damit gemeinsam an Bernd Rammler und seine Arbeit erinnern. Bei der Einweihung wird es Wortbeiträge des Bürgermeisters und von Jan Brockelt geben. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind willkommen.
Im Anschluss geht es im Jugendzentrum Kleinbahnhof mit Pizza weiter. Dabei wird es auch glutenfreie, vegetarische und vegane Angebote geben. Um 17 Uhr beginnt dort außerdem die Mitgliederversammlung des Engeraner Manifests e. V. Das reguläre abendliche Manifesttreffen am 3. November entfällt aufgrund der Vorbereitungen und Veranstaltungen rund um die Manifestwoche.
Mit der Manifestwoche möchte der Verein Menschen zusammenbringen, zum Austausch anregen und zeigen, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Dazu gehören die Erinnerung an die Vergangenheit genauso wie der Umgang miteinander in der Gegenwart und der Einsatz für eine offene und solidarische Gesellschaft. Unter dem Motto „Vielfalt. Dialog. Engagement.“ freut sich das Engeraner Manifest e. V. auf viele Besucher*innen.
FILMTAGE
One Life
Montag, 09. November 2026, 19.30 Uhr, Capitol
Der Spielfilm von James Hawes erzählt die Geschichte von Nicholas Winton, der kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Rettung von 669 überwiegend jüdischen Kindern aus der Tschechoslowakei organisiert. Der Londoner Börsenmakler trifft in Prag auf Familien, die wegen des Nationalsozialismus aus Deutschland und Österreich geflohen waren und den Einmarsch der Deutschen befürchten müssen. Er beschließt sich selbst für die Rettung jüdischer Kinder einzusetzen. Tatkräftig von seiner Mutter Babette unterstützt überwindet er bürokratische Hürden, sammelt Spenden und sucht Pflegefamilien für die nach England geholten Kinder. Viele von ihnen sind Juden, denen unmittelbar die Deportation droht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da unklar ist, wie lange die Grenzen noch offen sind.
Das Drehbuch basiert auf einer Biografie von Wintons Tochter Barbara über ihren Vater. In »One Life2 wird er als über Siebzigjähriger von Anthony Hopkins – im echten Leben bei den Dreharbeiten bereits 86 Jahre und weiter in Höchstform – und als jüngerer Mann von Johnny Flynn gespielt. One Life ist humanistisches Kino, spannend inszeniert und mit der Botschaft versehen, dass es möglich ist, etwas zu bewirken. FSK 12
Film vorab: The Casting
Ein satirischer Kurzfilm über die mediale Reproduktion antiziganistischer Vorurteile. Zu einem Casting werden Sinti*zze und Rom*nja eingeladen. Doch diese entsprechen ganz und gar nicht den antiziganistischen Vorurteilen und Erwartungen des Regisseurs. Ein ernster und zugleich humorvoller Blick auf Machtverhältnisse von Willi Kubica. In Kooperation mit »Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus«, Universtität Heidelberg.
Filmpartner*innen // Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold Die Mobile Beratung bietet Beratung, Qualifizierung und Begleitung für die Themenbereiche Rechtsextremismus und Rassismus in ganz OWL. Sie wird aus Landes- und Bundesmitteln finanziert.
www.mbr-owl.de
Volkshochschule im Kreis Herford (VHS). Als kommunales Weiterbildungszentrum bietet die VHS im Kreis Herford umfassende Möglichkeiten zur allgemeinen, politischen, beruflichen, gesundheitlichen, kulturellen und sprachlichen Weiterbildung. www.vhsimkreisherford.de
Über die Filmtage
Die 20. Filmtage mit dem Titel “über denken” starten am 26. Oktober 2026. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr eine Filmreihe im Capitol-Kino in Herford bieten zu können. In diesem Jahr sind es sogar sechs statt der sonst üblichen fünf Filme. Wir wünschen viele Anregungen und wo möglich auch viel Vergnügen.
Die Koordination der Filmreihe liegt bei Arbeit und Leben, beteiligt sind zudem eine ganze Reihe von Organisationen aus dem Kreis Herford. Die jeweiligen Filmpartner*innen stehen unter den Filmbeschreibungen. Die Filmpartner*innen werden ihre Vorführungen begleiten und vor Ort sein.
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Das Engeraner Manifest e. V. lädt vom 9. bis 14. November zu verschiedenen Veranstaltungen ins Jugendzentrum Kleinbahnhof ein.
Das Engeraner Manifest e. V. feiert sein einjähriges Bestehen als Verein und nimmt das zum Anlass, eine Aktionswoche rund um Demokratie, Erinnerung und Zusammenhalt zu veranstalten. Vom 9. bis zum 14. November gibt es dazu verschiedene Veranstaltungen im Jugendzentrum Kleinbahnhof und die Einweihung des Bernd-Rammler-Platzes. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Am Dienstag, 10. November, um 19:30 Uhr hält der Engeraner Historiker Dr. Norbert Sahrhage einen Vortrag zur Reichspogromnacht. Dabei geht es nicht nur um die Ereignisse in Enger selbst. Sahrhage wird auch einen Blick auf die umliegenden Orte im Kreis Herford werfen und vergleichen, wie sich die Geschehnisse dort abgespielt haben. So soll die Geschichte vor Ort greifbarer werden und zeigen, warum es wichtig ist, sich auch heute mit ihr auseinanderzusetzen.
Mit der Manifestwoche möchte der Verein Menschen zusammenbringen, zum Austausch anregen und zeigen, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Dazu gehören die Erinnerung an die Vergangenheit genauso wie der Umgang miteinander in der Gegenwart und der Einsatz für eine offene und solidarische Gesellschaft. Unter dem Motto „Vielfalt. Dialog. Engagement.“ freut sich das Engeraner Manifest e. V. auf viele Besucher*innen.
Save the Date: Buchvorstellung von Susanne Siegert
Gedenken neu Denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss
Mittwoch, 11.11.2026, 18:30 Uhr, Herford, Veranstaltungsort: Synagoge Herford, Komturstraße 21
Eintritt kostenfrei, Anmeldung per Email: anmeldung@gegenrechts.info oder Formular
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Siegert lebt in Leipzig.
Das ist der Instagram-Account von Susanne Siegert. @keine.erinnerungskultur
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Demokratie-Fitness-Training
Manifestwoche in Enger: Erinnerung, Demokratie und Zusammenhalt
Das Engeraner Manifest e. V. lädt vom 9. bis 14. November zu verschiedenen Veranstaltungen ins Jugendzentrum Kleinbahnhof ein.
Das Engeraner Manifest e. V. feiert sein einjähriges Bestehen als Verein und nimmt das zum Anlass, eine Aktionswoche rund um Demokratie, Erinnerung und Zusammenhalt zu veranstalten. Vom 9. bis zum 14. November gibt es dazu verschiedene Veranstaltungen im Jugendzentrum Kleinbahnhof und die Einweihung des Bernd-Rammler-Platzes. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Am Samstag, 14. November, findet von 9 bis 13 Uhr ein Demokratie-Fitness-Training statt. Populismus, zunehmende Polarisierung und der Vertrauensverlust in Institutionen zeigen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Das macht sich nicht nur in der großen Politik bemerkbar, sondern auch im Alltag, zum Beispiel in Vereinen, Teams, Schulen oder in der Nachbarschaft.
Beim Demokratie-Fitness-Training geht es deshalb nicht um trockene Theorie oder Frontalunterricht. Stattdessen werden demokratische Fähigkeiten ganz praktisch geübt. Die Teilnehmenden können ausprobieren, wie sie demokratische Werte im Alltag stärken und in Gesprächen für sie einstehen können. Auch die Frage, wie man mit unterschiedlichen Meinungen umgeht und warum es wichtig ist, für demokratische Grundwerte einzutreten, spielt dabei eine Rolle. Das Training wird von der Fachstelle NRWeltoffen im Kreis Herford als Kooperationspartner unterstützt.
Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an info@engeraner-manifest.de ist erforderlich.
Mit der Manifestwoche möchte der Verein Menschen zusammenbringen, zum Austausch anregen und zeigen, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Dazu gehören die Erinnerung an die Vergangenheit genauso wie der Umgang miteinander in der Gegenwart und der Einsatz für eine offene und solidarische Gesellschaft. Unter dem Motto „Vielfalt. Dialog. Engagement.“ freut sich das Engeraner Manifest e. V. auf viele Besucher*innen.
„Aufbrüche“
Die Herforder Autor*innen-Gruppe liest in Enger zu Fotos von Ralf Bittner
Samstag, den 14. November, 19.00 Uhr, Enger
„Aufbrüche“ - Die Herforder Autor*innen-Gruppe liest in Enger zu Fotos von Ralf Bittner
Aus aktuellem Anlass und in Fortführung des Erinnerns an die Reichspogromnacht liest die Herforder Autor*innen-Gruppe diesmal im Wechselspiel mit Großdruckfotografien des bekannten Herforder Fotografen Ralf Bittner. Bittner richtete seine Kamera auf Orte, an denen NS-Verbrechen stattgefunden haben – die Autor*innen lesen Prosa und Lyrik, die nach Aufbrüchen suchen.
Die Mitglieder der Herforder Autor*innen-Gruppe sind einzeln wie auch als Gemeinschaft durch zahlreiche Lesungen über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Michael Helm, Autor von Kurzprosa und Rezitator, begreift in den von ihm gestalteten Lesungen die Stimme als prägendes Element von Literatur. Kerstin Honerkamp aus Bünde, Autorin von Theaterstücken und Gedichten, setzt sich kompromisslos für das Zwischenmenschliche ein. Keineswegs zu kurz kommt der Humor bei dem Bünder Autor Nicolas Bröggelwirth, wenn er mit der ihm eigenen Ausdrucksfähigkeit Nationalismus und Konservatismus aufs Korn und den manchmal erhobenen Zeigefinger nimmt. Auf andere Weise prägnant sind die Texte des regional bekannten Historikers Norbert Sahrhage, der in seinen Kriminalromanen lokal-historische Begebenheiten verarbeitet und nun Bezüge zu Ralf Bittners Arbeiten herstellt. Eindringlich sind auch die bildhaften Gedichte von Ralf Burnicki, die auf eine offene und pluralistische Gesellschaft abzielen. Die Zuhörer*innen erwartet ein vielseitiges Literaturereignis, das zum Nachdenken anregt.
Ort: Haus der Kulturen, Brandstraße 11, 32130 Enger
- Eintritt frei (Spende für das Kulturhaus erwünscht)
FILMTAGE
Es brennt
Montag, 16. November 2026, 19.30 Uhr, Capitol
Amal, Omar und ihr Sohn Ahmad sind eine glückliche Familie, die in Deutschland lebt. Auf dem Spielplatz treffen sie auf einen Mann namens Franz. Die Situation gerät außer Kontrolle, als Franz Amal wegen ihres Kopftuchs beleidigt und angreift. Ein Gerichtsverfahren wird eingeleitet, aber während der Anhörungen ereignet sich ein Vorfall, der das Leben der Familie komplett ändert. »Es brennt ist eine Reflexion über die tragische und zyklische Natur von Gewalt und Diskriminierung in unserer Welt«, erläutert Erol Afsin, der Regisseur, beim Filmfestival Münster. Die Erkenntnis, dass sich die Geschichte in verschiedenen Formen wiederhole, wie es die Geschichte von Amal zeigt, sei »ebenso unglaublich wie alarmierend.«
Mit seinem Spielfilmdebüt aus dem Jahr 2023 greift der Schauspieler und Regisseur Erol Afşin den Fall des rassistisch motivierten Hassverbrechens an der aus Ägypten eingewanderten Marwa el-Sherbini in Dresden im Jahr 2009 auf. Afşins Film ist jedoch keine exakte Rekonstruktion, sondern eher eine Abstraktion. Der Titel des Films ist dem jiddischen Lied »S’brent« oder »Es brennt« entnommen, das nach den antijüdischen Pogromen in Polen 1936 und 1937 geschrieben wurde und die passiven Zuschauer auffordert, das Feuer zu löschen. Ein wuchtiges 88-minütiges Langfilmdebüt, das wichtige Fragen stellt, wie weit Meinungsfreiheit gehen sollte. FSK 12
Filmpartnerin // Fachstelle NRWeltoffen Die Fachstelle NRWeltoffen unterstützt zivilgesellschaftliche Initiativen, Institutionen & Projekte im Kreis Herford bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus. www.gegenrechts.info
Film vorab: The Casting
Ein satirischer Kurzfilm über die mediale Reproduktion antiziganistischer Vorurteile. Zu einem Casting werden Sinti*zze und Rom*nja eingeladen. Doch diese entsprechen ganz und gar nicht den antiziganistischen Vorurteilen und Erwartungen des Regisseurs. Ein ernster und zugleich humorvoller Blick auf Machtverhältnisse von Willi Kubica. In Kooperation mit »Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus«, Universtität Heidelberg.
Über die Filmtage
Die 20. Filmtage mit dem Titel “über denken” starten am 26. Oktober 2026. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr eine Filmreihe im Capitol-Kino in Herford bieten zu können. In diesem Jahr sind es sogar sechs statt der sonst üblichen fünf Filme. Wir wünschen viele Anregungen und wo möglich auch viel Vergnügen.
Die Koordination der Filmreihe liegt bei Arbeit und Leben, beteiligt sind zudem eine ganze Reihe von Organisationen aus dem Kreis Herford. Die jeweiligen Filmpartner*innen stehen unter den Filmbeschreibungen. Die Filmpartner*innen werden ihre Vorführungen begleiten und vor Ort sein.
Geschichte des Antisemitismus
Teil 6: Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert
Mittwoch 18.11.2026, 19 Uhr
online & kostenfrei
Im 19. und 20. Jahrhundert verstanden viele Juden sich als deutsche Patrioten, wirkten positiv in Kultur, Wirtschaft, Politik – und sahen sich dennoch zunehmender antisemitischer Stimmung ausgesetzt. Diese fand ihren grausigen Gipfel im Dritten Reich unter Adolf Hitler. Diese Gesellschaft setzte alle Mittel ein - Bücherverbrennungen, Propaganda, Erziehung, Massenmord -, um jegliche Spur jüdischer Präsenz und jüdischen Geistes auszumerzen. In dieser Kursstunde wird nach den Motiven und geistigen Quellen für die mörderische Shoah, den Holocaust gefragt.
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e. V. und der vhs Löhne
Die Anmeldung zu diesem Kurs und den weiteren Teilen der insgesamt sieben Teile umfassenden Geschichte des Antisemitismus ist bei der VHS Herford möglich.
Neutralität, Haltung und Partizipation in der historisch-politischen Bildung
Seminar: Zwischen Beutelsbacher Konsens, Kontroversität und pädagogischer Verantwortung
Termin & Ort
📅 19.–21. November 2026 (Donnerstag bis Samstag)
📍Vlotho, GESW - Gesamteuropäisches Studienwerk e.V., Südfeldstraße 2 – 4, 32602 Vlotho
💶 Teilnahmegebühr: 70 €
Kooperationsveranstaltung von GESW e.V. und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Worum geht es?
Wie viel Haltung ist in der historisch-politischen Bildung möglich und wo beginnt (oder endet) Neutralität?
Die Veranstaltung widmet sich aktuellen Spannungsfeldern pädagogischen Handelns zwischen Kontroversität, professioneller Verantwortung und partizipativen Bildungsansätzen. Im Fokus stehen rechtliche und normative Grundlagen ebenso wie konkrete Herausforderungen aus der Bildungspraxis an sensiblen historischen Lernorten.
Inhalte des Seminars
- Neutralität und Haltung in der politischen Bildung
- Beutelsbacher Konsens: Überwältigungsverbot & Kontroversitätsgebot
- Menschenwürde als Grenze pädagogischen Handelns
- Rolle von Multiplikator*innen in kontroversen Diskursen
- Kriegsgräberstätten als herausfordernde Lernorte
- Professionelle Positionierung in der historisch-politischen Bildungsarbeit
- Reflexion eigener pädagogischer Praxis
Zielgruppe
Multiplikatorinnen der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung (z. B. Lehrkräfte, Bildungsreferentinnen, pädagogische Fachkräfte)
Neutralität, Haltung und Partizipation in der historisch-politischen Bildung
Seminar: Zwischen Beutelsbacher Konsens, Kontroversität und pädagogischer Verantwortung
Termin & Ort
📅 19.–21. November 2026 (Donnerstag bis Samstag)
📍Vlotho, GESW - Gesamteuropäisches Studienwerk e.V., Südfeldstraße 2 – 4, 32602 Vlotho
💶 Teilnahmegebühr: 70 €
Kooperationsveranstaltung von GESW e.V. und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Worum geht es?
Wie viel Haltung ist in der historisch-politischen Bildung möglich und wo beginnt (oder endet) Neutralität?
Die Veranstaltung widmet sich aktuellen Spannungsfeldern pädagogischen Handelns zwischen Kontroversität, professioneller Verantwortung und partizipativen Bildungsansätzen. Im Fokus stehen rechtliche und normative Grundlagen ebenso wie konkrete Herausforderungen aus der Bildungspraxis an sensiblen historischen Lernorten.
Inhalte des Seminars
- Neutralität und Haltung in der politischen Bildung
- Beutelsbacher Konsens: Überwältigungsverbot & Kontroversitätsgebot
- Menschenwürde als Grenze pädagogischen Handelns
- Rolle von Multiplikator*innen in kontroversen Diskursen
- Kriegsgräberstätten als herausfordernde Lernorte
- Professionelle Positionierung in der historisch-politischen Bildungsarbeit
- Reflexion eigener pädagogischer Praxis
Zielgruppe
Multiplikatorinnen der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung (z. B. Lehrkräfte, Bildungsreferentinnen, pädagogische Fachkräfte)
Podiumsdiskussion
"Was tun für ein lebenswertes Herford für alle?"
Freitag, 20. November 2026 um 18 Uhr
Haus der Kirchenkreise, Hansastr. 60, 32051 Herford
Veranstalter: Stadtbündnis Herford bunt und weltoffen
Weitere Infos folgen.
Neutralität, Haltung und Partizipation in der historisch-politischen Bildung
Seminar: Zwischen Beutelsbacher Konsens, Kontroversität und pädagogischer Verantwortung
Termin & Ort
📅 19.–21. November 2026 (Donnerstag bis Samstag)
📍Vlotho, GESW - Gesamteuropäisches Studienwerk e.V., Südfeldstraße 2 – 4, 32602 Vlotho
💶 Teilnahmegebühr: 70 €
Kooperationsveranstaltung von GESW e.V. und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Worum geht es?
Wie viel Haltung ist in der historisch-politischen Bildung möglich und wo beginnt (oder endet) Neutralität?
Die Veranstaltung widmet sich aktuellen Spannungsfeldern pädagogischen Handelns zwischen Kontroversität, professioneller Verantwortung und partizipativen Bildungsansätzen. Im Fokus stehen rechtliche und normative Grundlagen ebenso wie konkrete Herausforderungen aus der Bildungspraxis an sensiblen historischen Lernorten.
Inhalte des Seminars
- Neutralität und Haltung in der politischen Bildung
- Beutelsbacher Konsens: Überwältigungsverbot & Kontroversitätsgebot
- Menschenwürde als Grenze pädagogischen Handelns
- Rolle von Multiplikator*innen in kontroversen Diskursen
- Kriegsgräberstätten als herausfordernde Lernorte
- Professionelle Positionierung in der historisch-politischen Bildungsarbeit
- Reflexion eigener pädagogischer Praxis
Zielgruppe
Multiplikatorinnen der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung (z. B. Lehrkräfte, Bildungsreferentinnen, pädagogische Fachkräfte)
Live-Reportage
Das neue Syrien. Reise durch ein Land im Umbruch
24.11.2026, 19 Uhr, Aula Grundschule Spenge, Schulstraße 1, 32139 Spenge
Mit seiner neuen Live-Reportage „Das neue Syrien – Reise durch ein Land im Umbruch“ nimmt er uns mit auf eine spannende und bewegende Reise durch ein Land voller Geschichte, Kultur, Herausforderungen und Hoffnung.
Eintritt: 10 €
🎶 Begleitet wird der Abend von wunderschöner syrischer Live-Musik auf der Oud durch Hussam Al-Ibrahim.
🥙 Auch für das leibliche Wohl ist mit syrischen Spezialitäten und Getränken gesorgt!
❤️ Ein besonderer Abend voller Eindrücke, Begegnungen und Kultur erwartet euch!
👉 Sichert euch rechtzeitig eure Plätze, denn die Anzahl ist begrenzt!
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und einen unvergesslichen Abend!
Euer Team von Asyl Spenge e. V. ❤️
FILMTAGE
Tel Aviv – Beirut
Montag, 16. November 2026, 19.30 Uhr, Capitol
»Tel Aviv – Beirut« ist ein historisches Drama aus dem Jahr 2023. Es spielt vor dem Hintergrund des kriegerischen Konflikts im Libanon in den Jahren 1984 bis 2006. Der Film erzählt von der Reise zweier Familien aus Israel und dem Libanon, deren Schicksale durch den Krieg miteinander verwoben sind. Im Zentrum der sich über 20 Jahre erstreckenden Geschichte stehen zwei Frauen, eine Libanesin und eine Israelin, die sich inmitten des Krieges zusammenfinden und sich gemeinsam auf eine Reise begeben, um einen geliebten Menschen zu retten.
Zusammenhalt und Hoffnung im Angesicht der erschütternden Realität des Krieges: Mit »Tel Aviv – Beirut« ist der französisch-israelischen Regisseurin Michale Boganim ein intimes und zutiefst berührendes, knapp zweistündiges Kinoerlebnis gelungen – ein eindringlicher Film voll roher Kraft und großer Poesie. Die Solidarität von Frauen steht dabei gegen männliche Militärlogik. FSK 12
Filmpartner Amnesty International Gruppe
Herford Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty International gegen schwerwiegende Verletzungen der Rechte eines jeden Menschen auf Meinungsfreiheit, auf Freiheit von Diskriminierung sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit. amnesty-owl.de
Flüchtlingsbegleit-Friedensgruppe Herford
Diese Gruppe hat unter anderem das Ziel, Geflüchteten bei angstbesetzten Behördengängen zur Seite zu stehen sowie
ihnen den Inhalt von Amtsdeutsch-Papieren zu erklären.
Film vorab: The Casting
Ein satirischer Kurzfilm über die mediale Reproduktion antiziganistischer Vorurteile. Zu einem Casting werden Sinti*zze und Rom*nja eingeladen. Doch diese entsprechen ganz und gar nicht den antiziganistischen Vorurteilen und Erwartungen des Regisseurs. Ein ernster und zugleich humorvoller Blick auf Machtverhältnisse von Willi Kubica. In Kooperation mit »Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus«, Universtität Heidelberg.
Über die Filmtage
Die 20. Filmtage mit dem Titel “über denken” starten am 26. Oktober 2026. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr eine Filmreihe im Capitol-Kino in Herford bieten zu können. In diesem Jahr sind es sogar sechs statt der sonst üblichen fünf Filme. Wir wünschen viele Anregungen und wo möglich auch viel Vergnügen.
Die Koordination der Filmreihe liegt bei Arbeit und Leben, beteiligt sind zudem eine ganze Reihe von Organisationen aus dem Kreis Herford. Die jeweiligen Filmpartner*innen stehen unter den Filmbeschreibungen. Die Filmpartner*innen werden ihre Vorführungen begleiten und vor Ort sein.
TERMINE
Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V.
Projekt NRWeltoffen
Kreishausstr. 6
32051 Herford
05221.275725-4/-5
post@gegenrechts.info
Erhan Kara
Bildungsreferent
05221.275725-4
Ann-Christin Kleinert
Bildungsreferentin
05221.275725-5